schlamp
  Startseite
    Gedichte
    Geschichten
    Gemischtes
  Archiv
  Bilder
  Gästebuch
  Kontakt
 


 

http://myblog.de/schlamp

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Engelslachen

Vor gar nicht allzu langer Zeit,
kam eine Seele hier auf Erden.
Nur diese Seele war so weit,
das sie auch k?nnt ein Engel werden.

Ein Engel, nur ganz ohne Fl?gel,
doch wohl mit Schwingen, lang und breit.
Die Schwingen reichen ?ber H?gel
und ?ber`s Tal so fern so weit.

Die Schwingen, nein kann man nicht sehen,
denn sie sind aus Sch?nheit nur.
So sch?n das man m?cht? ewig gehen,
ihr hinter her durch Wald und Flur.

Doch Sch?nheit reicht auch Engeln nicht,
selbst wenn sie war auch nie ein Scherz.
Die Sch?nheit ist nur eine Schicht,
die ?berdeckt des Engleins Herz.

Ein Herz, das voll ist von Gef?hlen,
voll ?berdruss, voll Spass, voll Freud.
Nie hatt gekannt das Herz zu f?hlen,
Gef?hle so wie Hass, und Neid.

Auch Freundlichkeit und Liebe pr?gen,
sowohl als auch des Engleins Selbst.
Kein Mensch der nich h?tt vor ihr g?l?gen,
und wenn?s nur w?r als Diener selbst.

Der Traum des Jeden, hier auf Erden,
einmal zu komm in ihre N?h.
Auch ich w?rd dann noch gl?cklich werden,
selbst wenn ich s?h, nur einen Zeh !

Als Traum wohl abtun muss ich denn,
weil Englein tun was sie nur woll`n !
W?rd? man sie zwingen sollt? man renn?!
Sonst w?r nicht nur ein Aug? geschwoll`n !

Die Seele doch ein Mensch nur ist,
wohl kann ein Mensch so himmlisch sein ?
Dehm Himmel nah wer sie nur k?sst,
so himmlisch wie der G?tter Wein.

Nun auf das Sch?ne, auf die Welt,
auf Himmelsreich, auf Gottes Schloss.
F?r manche bist Du das was z?hlt.
Tja, ___ ist des Himmels Spross !

Auf dass du niemals traurig bist,
nicht f?r ne Stunde f?r nen Tag.
Auf dass die Trauer Dich vergisst,
nur weil ich dich ein bissel mag.

Alles Sch?ne, Gl?ck der Welten
w?nscht dein wohlbekannter ?Freund?, nicht mehr.
Will ein L?cheln dir noch schenken,
wann immer du liest die Zeilen hier.

Jetzt h?r ich Engelsstimm? im Wind,
so warm, so zart, sie zieht dahin.
Ob ich wohl auch nen Engel find,
f?r dehn Ich alles diese bin ?
16.1.06 23:59


Werbung


Freundschaftsende

Und nun steh? ich wieder, hier vor Dir.
Ein Gef?hl so kalt und lehr.
Ich merk genau, Du siehst in mir,
Nur was ich bin, sonnst gar nichts mehr.

Ich bin wohl das, was Du nun siehst,
Ach h?ttest Du?s zuvor geseh?n.
Jetzt erst ist?s mein Herz Du liehst.
Ich w?nscht? wir w?rden einfach geh?n.

Wir w?rden gehen, einfach so,
Uns umdreh?n, jeder einen andren Weg.
W?rden wir dann beide froh ?
Verdr?ngen alles und ich leg,

Mein Herz so tief ins Grab hinein.
Vergess? nun das, was hier passierte.
Was Dein ist Dein, was mein ist mein.
Nie wieder teilen, uns geh?rte.

Jetzt siehst Du das, was ich so sah.
In Dir. Du warst das All f?r mich.
Hab nie begriffen, das was war,
Das Du nie so gef?hlt wie ich.

H?tt? nie sagen soll?n, das ich Dich mag.
Doch Rausch und Fehler liegen jetzt,
Zwischen uns, ich hab gesagt,
Dass ich Dich lieb` und dich verletzt.

Nie w?rd?s so bleiben, wie es war.
Als Freunde k?nn? wir nicht mehr sein.
Wenn wir uns jemals sind noch nah,
Steht F?hlen zwischen, und zwar mein.

Ich sag dann wohl mal ?wiedersehn?,
Doch Du erwiderst nicht ein Wort.
Wieder werden wir uns niemals seh?n.
Ich geh jetzt an ?nen andren Ort.

Bevor Ich niemals wieder seh?,
Was Ich die ganze Zeit geliebt.
Sag Ich den Welten ?Tsch?? und geh.
Im Grab beim Herz das Ich nun liegt .
16.1.06 23:58


Immer noch

Eines Tages traf ich Sie.
Wir ham` so manche Zeit verbracht.
Wir hatten Spa?, ich mochte Sie.
Ich hab es damals nicht gedacht,

Das nach `ner Weile mehr dort war,
Wo ich mein Herz trag in der Brust.
Gro?` Gef?hle waren da,
Die mir brachten gro?en Frust.

Hab` versucht sie auszuk?mpfen,
Doch waren sie zu stark f?r mich.
Konnt` nichts tun, mit Herzenskr?mpfen,
Schaute ich ins Abendlicht.

Dann wurd` mir klar was ich empfinde.
Was mein Herz mir laut erz?hlt.
Such noch Heut` die vielen Gr?nde,
Warum die Liebe mich gequ?lt.

Ich sprach mit Ihr, erz?hlte Dinge,
Die mich selber ?ngstlich machten.
Sie sagte mir, Sie nicht empfinde,
Was ich tat, mir Kummer brachten.

Ich hab versucht sie zu verdr?ngen,
Hab geglaubt ich h?tt`s geschafft.
Doch je mehr ich Sie nun lernte kennen,
Je mehr die Lieb` sich eingebracht.

Hab`s selber kaum bemerkt im Leben,
Was ich aus Liebe tat f?r Sie.
Nur aus Liebe wollt ihr geben,
Alles was ich fand f?r Sie.

Ohne eig`nes Wissen meines,
Drehte sich die Welt um Sie.
Doch Gr?nde dieser Liebe eines,
Fand ich trotz bis Heute nie.

Wollt` das wir nur Freunde w?ren,
Da Sie nichts f?r mich empfand.
Sie sagte mir wir nie w?r`n werden
Zu `nem Paar, in lieb` entbrannt.

Sie hatte, hat noch immer recht.
Das wusste ich und wei?` noch heut.
Dachte auch die Lieb` w?r` schlecht,
Doch hatte ich sie nie bereut.

So war`n wir lange Zeit nur Freunde.
Es war sch?n und sollte bleiben.
Doch hatte ich auch stets die Tr?ume,
Die nicht durften ewig bleiben.

Egal was ich versuchte, jedes mal,
Sobald ich Sie dann wieder sah,
War alles Andre schei? egal.
Nur Ihre Sch?nheit sonnenklar.

Wir sahen uns `ne Weile nicht,
Hatten beide viel zu tun.
Ich dacht` nicht mehr an Ihr Gesicht
Und war mir sicher die Lieb` w?rd` ruh`n.

Nach Wochen wir dann fanden Zeit,
Die wir wollten gut verbringen.
Wir flachsten rum und weit und breit,
War keine gro?e Lieb` zu finden.

So glaubte ich die Lieb` gebannt.
Doch sp?ter Abends merkte ich,
Wie ich Sie ansah und empfand,
Wenn Sie auch mal mit Andren spricht.

Ich wollt`s nicht glauben, es war da.
Das Gef?hl im K?rper kroch.
Doch kam ich wohl damit nun klar,
Das ich sie Liebe, immer noch.

Wahre Liebe kann es sein,
Was dich auf ewig gl?cklich macht.
Auch unerwidert wie die Mein`.
Ist sie keine schrecklich Macht.

Ich habe es Dir mal versprochen,
Das ich Dich ewig lieben werde.
Dies` Versprechen, nie gebrochen,
Egal was kommt ich halten werde!

11.09.05
16.1.06 23:57


Menschheit

In sternenklarer Nacht,
sind Dinge taghell,
Die nur in schwarz erscheinen sollten.


Wie viele Tage ist es her ?
Wie viele Generationen liegen zur?ck ?
Wie viele starben aus,
Die hier noch heute weilen m?ssten ?

Was gibt es heut,
Was fr?her nicht gewesen ?
Was sieht man heut,
Was fr?her nicht zu seh`n war ?

Es wandeln Tiere hier auf Erden,
Die ?ber alle Ding sich stellen.
Es wachsen St?dte hier auf Erden,
Die niemals aufgebaut geh?rten.

So viele Dinge sind zerst?rt.
So viele Leben ausgelebt.
So viele Bauten sind verlassen.
So viele Gr?ber angelegt.

Wie kann man fr?hlich stimmen heut ?
Wie kann man Tage gut erleben ?
Wie kann man Stunden so vergeuden ?
Wie nur Sekunden sich ergeben ?

Es ist was heute scheint,
Nicht alles gut auf Erden hier.
Ich frage mich und nicht nur heut,
Ist etwas gut an mir, in mir ?

Noch immer tr?gt mein Fleisch, mein Blut,
Die Last mir wurde auferlegt.
Die Last zu sein wie ihr.
Das Alles hier scheint so verdreht.

Nicht eine Sache, die ich kenne,
Die Nat?rlich oder Gut.
Die Menschenhand geschaffen,
Durch das Feuer schuf, die Glut.

Es ist das Wissen, das mich plagt,
Die M?glichkeit zum Denken trag,
Ich stets bei mir, doch nutz ich nicht,
Die M?glichkeit sich durch ergibt.

Den Menschen ist das Denken,
gegeben worden einzuschr?nken,
Was sie tuhen, was sie Wollen,
Doch tun sie nicht das was sie soll`n.

Sie k?nnten alles anders machen,
Alles ?ndern alles schaffen.
Doch leben sie in weiter fort,
So wie immer aller Ort.

Das Denken l?sst mich zweifeln ewig,
Ob dazu ich auch geh?re.
Bin nur ich, will leben selig ?
Und nicht alles das zerst?ren ?

Sch?nheit nur von Mensch geschaffen,
Die hier nie zur Achtung kommt.
Sind doch auch nur gro?e Affen,
Die wohl sehen nur die Front.

Was hat die Menschheit je getan,
Was der Erd zu gute kommt ?
Tun nur alles mit Elan,
Was den Menschen selber sonnt.

Verbreiten sich hier wie ne Plage,
Wie Insekten, Ungeziefer.
Bin denn nur das Ich das sage,
Vernichtet alle Menschen hier ?

Doch soweit will auch Ich nicht geh`n.
Denn auch der Mensch als Tier soll leben.
Oh w?rden sie nun bald versteh`n,
Das alles kann in Frieden geh`n.

Verurteil`n kann auch ich hier nicht.
Darf niemals Richten das was ist.
Selbst ich bin eines dieser Schicht,
Die hier wie alle schl?ft und frisst.

Sie schaffen, bauen und vernichten.
Aus nichts lassen sie St?dte wachsen.
Sie sollten sich nur selber richten,
Da Nichtmahl G?tter ihn`n gewachsen.

So tu? ich kund, was ich gelernt.
Hoff das es andren Menschen hilft.
Ich der sich selbst hat so entfernt,
Will das mir auch jemand hilft.

So werd ich nicht in Welten fl?chten,
Die ich mir selbst ausgesucht.
Werd nie ein eignes Gl?ck mir z?chten,
Hoff das ihr mich mal besucht.

Meine Welt nun voller Gl?ck,
Voll mit gutem, nur mit Freud.
Wo nicht alles nur entz?ckt.
Ruf zum Abschied hier und heut.

15.08.04
16.1.06 23:57


Die Welt

Die Welt in die ich reisen m?chte,
Kenn ich gut, doch wei? ich nichts von ihr.
Getr?umt von ihr hab ich so viele N?chte,
Doch wenn ich wache bleib ich hier.

Such seit langem stets die Wege,
Die mich bringen in die Welt.
Laufe, springe, tanze, rege
Mich, da mich hier nichts mehr h?lt.

Je l?nger ich die Tage lebe,
So st?rker wird der Drang zu flieh`n.
?ngste, die im Herz ich hege,
Lassen mich stets weiter zieh`n.

Sollte ich hier bleiben ewig,
So kann ich niemals gl?cklich sein.
Mein Herz und sein war`n hier nie selig,
Der Fluch des Ungl?cks scheint hier mein.

Seit ich das Antlitz dieser Welt geseh`n,
Will ich nirgends anders weilen.
Mein Herz und all was hier gesche`n,
Zwingt mich los, ich muss mich eilen.

Sollte es mir nicht gelingen,
Wieder dort zur?ck zu finden.
Muss ich mich nun endlich zwingen
Und das letzte Mittel z?nden.

Der Weg der mir als letztes bleibt,
Ist der Schwerste, den zu gehen ich kenne.
Er braucht zwar die geringste Zeit,
Doch nur wenn mich vom leben trenne.

So sei es denn, es ist besiegelt,
Ich werde diese Qual beenden.
Ein Gef?hl mein Herz befl?gelt,
Sagt mir ich werd` Gift verwenden.

Nun werde ich mich selbst bel?gen
Und das Gift als Honig nehmen.
Lass mich von der Welt betr?gen
Und mich so zu Bette legen.

Ich sp?re schon wie`s durch die Adern rinnt,
Wie das Gift die Haut zerfrisst.
Wie die Welt sich langsam spinnt
Und sich alles selbst vergisst.

Meine Finger werden warm,
Meine Haut rei?t wie Papier.
Alles was dort war im Arm,
Treibt langsam aus, wie durch `ne T?r.

Muskeln, Adern, Knochen, Sehnen
Tanzen vor mir wie verspielte
Bl?tter die dem Wind begegnen
Und sich halten wie Geliebte.

All das was mein Auge sieht,
Beruhigt die Seele sanft und gut.
Alles was von nun geschieht,
Gibt mir Hoffnung und auch Mut.

Geschlossen sind die Augen nun.
Lasse tanzen, das was will.
Ich habe jetzt noch mehr zu tun
Und st?rze mich ins Herzgew?hl.

Je l?nger ich die Augen halte,
Je besser seh` ich meine Welt.
Mein Berg des Lebens zeigt `ne spalte,
Die ich selber reingequ?lt.

Hinter Ihr ein Licht der Lichter.
Altbekannte winken zu.
H?user kenn ich und Gesichter.
F?r immer bleibt mein Auge zu.

Jetzt endlich wo am Ziel ich stehe,
H?lt meine G?ttin mich im Arm.
F?r alles ew`ge ich nun sehe,
Meine Welt aus eignem Sam.

Nach all der Qual die ich erlitten,
Ist das Gl?ck mir endlich treu.
Nach all der Gnade ich gebitten,
Hab endlich ich ein Leben neu.
04.- 05.11.03
16.1.06 23:56


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung