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Zukunft

"Zukunft" ist eine ganz alte geschichte die ich mal f?r den deutschuntericht geschrieben habe, also eine meiner ersten, daher nich besonders gut ^^
Und ich glaub ich hab sie nie wirklich beendet, wie so viele andere auch =)
Also lasst nachsicht wallten wenn sie euch nich gef?llt, sie ist wirklich sehr alt ( ich glaub das war so 98 als ich die schrieb... is also ausm letzten Jahrtausend ^^).... muss sie selbst mal wieder lesen *gg*
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Vorwort

Wir schreiben das Jahr 2163.

Die Erde ist immer noch von Menschen bev?lkert.

Doch sie sind nicht allein !

Nein, keine Extraterrestrischen, sonder ganz normale Hunde.
Ganz normale nunja eigentlich nicht, sie sind zu dieser Zeit intelligenter als die Menschen. Durch langwierige und unbemerkte Evolution - diese wird bei Hunden die
?h?here Evolution? genant - gelang es den Hunden und Katzen schon zu Beginn des
21. Jahrhunderts intelligenter zu werden. Die Lebensspanne ver?nderte sich, sie wurden ?lter als die Menschen und sie lernten die Werkzeuge der Menschen zu benutzen.
Dies wird ungef?hr auf das Jahr 2012 gesch?tzt.

Die Entwicklung wurde zun?chst kaum bemerkt, da sie sich sehr langsam und allm?hlich vollzog, doch dann 2016 als ihre K?pfe angefangen haben zu wachsen und ihr Gehirn immer gr??er wurde begannen die Menschen zu erkennen was Hier geschah.
Daraufhin begannen sie sich sprunghaft zu entwickeln, da sie jetzt ihre Ver?nderung zu etwas Gro?em, Besseren, nicht mehr vor den Menschen verbergen mussten.
Dieses Jahr wird daher bei den Hunden ?Das Jahr der Ver?nderung? genant.

Zu Beginn des Jahres 2066 machte ein Junger Hund, der am 15. M?rz 2060 geboren wurde, von sich reden, indem er mit einem Schlag die ewigen Feinde der Hunde, die Katzen, ausl?schte.
Es wird vermutet das dies auf Grund eines Zwistes zwischen ihm und einer Katze geschah.
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Zukunft

Eine Autobahn.
Es ist kalt, dunkel und regnerisch.
Die Autos fliegen einen halben Meter ?ber dem Boden.
Sie werden von Computern gesteuert.
Ein armer Hund liegt im Regen auf der Autobahn.

Er sieht auf die Uhr, die in einem dreidimensionalen Werbebild, alle 5 m fortlaufend, ?ber den Autos projiziert wird. Es laufen gerade "WerbungsOldtimer", um genau zu sein - aus dem 20. Jahrhundert. Es ist 22.15 Uhr. Der arme, nasse, braungefleckte Hund liegt schon seit f?nf Stunden auf der Autobahn. Er ist beschmiert mit ?l, Benzin und Diesel.
Die meisten Autos sind undicht, da die Menschen nicht auf ihre Autos achten oder sie pflegen. Die Diebstahlrate f?r Autos ist praktisch auf Null gesunken, jedenfalls offiziell.
Es gibt auch nur noch wenig Auswahl beim Autokauf, da alle vom gleichen Hersteller sind. Die einzigen Auswahlm?glichkeiten bestehen bez?glich der Farbe und der Wahl zwischen Dreit?rer, F?nft?rer, Kombi, Limosinne und so weiter. Die Autodiebstahlsrate sank zu Anfang der 50ger Jahre. Der Sicherheitsstandart musste sich zu dieser Zeit so verbessern, dass sich diesen kein Autohersteller leisten konnte. Crisler-Mercedes und BMW schlossen sich daher zu einem riesigen Autoherstellungsunternehmen zusammen und stellten alle ihre neuen Autos nach der daf?r vorgesehenen WU-Norm her. Alle anderen Autounternehmen konnten sich dies nicht leisten und mussten Konkurs anmelden oder sich von C-M-W kaufen lassen. Die neue Welt-Unions-Norm, kurz WU-Norm, verpflichtet die - oder besser den einen - Autohersteller, zu bestimmten Formen und Anordnungen von allem, zum Beispiel der Scheinwerfer, R?ckspiegel, Blinker, Zigarettenanz?nder und so weiter und so weiter.
Verner wurden alle Autos mit computergesteuerten Autopiloten ausgestattet. Durch die Computersteuerung wurden die Autounf?lle auf 50 pro Jahr gesenkt. Die 50 Unf?lle kommen zustande, weil die Computerchips in den Autos so billig gemacht sind, dass ?fters etwas ausf?llt, wie die Bremsen oder anderes. Die Versicherungen des Autogro?unternehmens Crisler-Mercedes-Werke, kurz CMW, bezahlen die Sch?den, die dabei entstehen.
Falls ein Mensch, ein Tier oder ein extraterrestrisches Wesen dabei K?rperteile verliert, ist die Biologische Schadensbehebung, kurz BS, gl?cklicherweise so gut entwickelt, dass diese wieder reproduziert werden k?nnen. Einige Menschen sind bei den Autounf?llen leider gestorben, doch sie konnten paradoxerweise "gerettet" werden, weil sie vorher ein Gedanken-Set-Up, kurz GSU, gemacht hatten und durch die BS ein neuer K?rper hergestellt werden konnte. Danach wurde durch den Gedankentransfer, kurz GT, vom GSU zum neuen K?rper wieder der "gleiche" Mensch hergestellt. So wurde in allen Autos ein GSU-Ger?t serienm??ig installiert. Das GSU wird beim Starten des Wagens automatisch aktiviert.
Doch Kommen wir zur Senkung des Autodiebstahls zur?ck. Weil jeder auf der Welt ein Auto von CMW hat, konnte CMW die Preise so rapide senken, dass der Gebrauchtwagenhandel eingestellt werden musste und sich jeder Achtzehnj?hrige sofort ein neues Auto kaufen konnte. Mit Ausnahme nat?rlich der Achtzehnj?hrigen, die Sozialhilfe bekommen. Jene stehlen sich einfach ihre Autos, was nur wenige k?mmert. So kommt es, dass fast niemand einen Autodiebstahl meldet, sondern sich einfach einen neuen Wagen kauft. Was auch erkl?rt warum die meisten wagen undicht sind. Wenn ein Auto kaputt geht wird es einfach im Restm?ll entsorgt und man kauft sich einen neuen Wagen.

Eine alte Frau sieht den armen Hund dort auf der Autobahn liegen und schaltet an ihrem Auto die serienm??ige Langsam-An-Rand-Fahrn-Und-T?r-Auf-Automatig, kurz LARFUTAA, ein und steigt aus. Sie geht zu dem Hund und fragt ihn ob er mit will. Der aber schaut nur wieder auf die Uhr, dann auf die alte Frau, zur?ck zur Uhr und wieder zur alten Frau.
Sie halten einen Augenblick inne. Dann sagt der Hund :
"Fresse du alte Schachtel, ich kann selber fahr`n !"
Der Hund, wir wollen ihn mal Rambo Schwarzenegger nennen, beisst der Alten die Hand ab, die darauf hin ihren Alarmknopf f?r die BS dr?ckt, steigt in das Auto, stellt die LARFUTAA ab und f?hrt los.
Rambo geniest die Autofahrt und schaltet das Autoradio auf seinen Lieblingssender, Musik-F?r-Hunde-Die-Menschen-Hassen, kurz MFHDMH, ein, schraubt den Sitz nach hinten, lehnt sich zur?ck, programmiert noch sein Ziel in die Pogrammier-Dein-Ziehl-Und-Lehn-Dich-Zur?ck-Automatik, kurz PDZULDZA, ein und schl?ft ein.

Ein schriller Ton reist Rambo aus seinen Menschen verachtenden Tr?umen. Er zuckt,
dreht sich und schl?ft weiter. Erneut dieser Ton. Jetzt ist Rambo entg?ltig wach, macht die Augen auf und bemerkt das der Wagen steht. Der schrille Ton geh?rt zur PDZULDZA und l?sst erkennen das Rambo an seinem Ziel angekommen ist. Das Auto steht in einer gro?en Einfahrt, neben einem riesigen Park, vor einer riesigen Villa, die Rambo verehrend, als
"bescheidene Hundeh?tte", sein eigen nennen darf. Es ist seine As?lanten-Villa-F?r-Hunde-Die-Menschen-Hassen, kurz AVFHDMH. "Endlich zu Hause", denkt Rambo und geht hinein. Er schaltet seinen 150 zu 120cm gro?en Fernsehschirm, der in die Wand eingelassen ist, ein und sucht sich einen der 4000 Kan?le aus. Er schaltet den Ton auf die, im ganzen Haus verteilten, Boxen, die ebenfalls in die W?nde oder Decken eingelassen sind, und geht zum duschen erst mal in sein 300m? gro?es Bad mit
Wand-Boden-Decken-Heizung, kurz WBDH, und pflegt sein, noch dreckiges, Fell.
Er h?rt in den Nachrichten dass ein neuer Welt-Pr?sident gew?hlt werden soll. Es stehen zwei Kandidaten zum Posten des Vizepr?sidenten zur Auswahl, Markus D. Lorens, ein Mensch, der die parlamentarische Republik, dessen bisheriger Name Bundesrepublik der vereinigten Welt, Federal Republik of the United World, lautete, beibehalten will und Duffy D. Dog, ein Hund, der den schon lange vergessenen Absolutismus einf?hren und die Hunde an der Spitze der Evolution sehen will. Die Zwischenergebnisse sind 50% f?r
Duffy D. Dog, 47% Enthaltungen und 3% f?r Markus D. Lorens, der menschlichen Stimmen, 81% f?r Mr. D. Dog, 18% Enthaltungen und 1% f?r Mr. D. Lorens, der h?ndischen Stimmen. Die einzige Rechtfertigung der Menschen daf?r war, dass sie mal was Neues wollten oder sie sagten, dass es ihnen egal w?hre.
Rambo f?llt erst jetzt auf, dass Duffy ja sein Bruder ist. Er muss sich, nach dem Gef?ngnisaufenthalt, von Robbert Duffy D. S. Cat in nur Duffy D. Dog umtaufen gelassen haben. Duffy hat ihm so etwas nie direkt gesagt als er ihn im Gef?ngnis besucht hat.
Sehr fiele Hunde sind im Gef?ngnis und es musste schon sehr fr?h, nach erster Zustimmung der Menschen, dass die Hunde und Katzen nun ?fast? so intelligent sind wie die Menschen, ein neues Gef?ngnis, speziell f?r diese Tiere gebaut werden. So wurden bis jetzt schon acht solcher Gef?ngnisse gebaut. Da man Gef?ngnisse getrennt f?r Katzen und Hunde, M?nnlein und Weiblein braucht. Die zwei Gef?ngnisse, die f?r die Katzen erbaut wurden, wurden nun auch zu Gef?ngnisse f?r Hunde umfunktioniert, da sich die Rasse der Katzen nicht mehr auf der Erde auffinden l?sst.
Doch Duffy schrieb wegen seinem Namen etwas in seinem letzten Brief.
Er benutzte ungef?hr folgende Worte :
?...Ich hasse diese schei? Zweibeiner. Die halten sich f?r was Besonderes nur weil sie sich seit Tausenden von Jahren nicht weiterentwickelt haben und jetzt sagen, sie sein die Perfektion der Sch?pfung seit ihnen auch noch die letzten par Haare ausgefallen sind. Dabei hat unsere Rasse Hund sich doch jetzt schon ?ber sie erhoben, doch diese Schwachk?pfe merken es ja nicht mal wenn sich intelligentere Lebewesen in ihr Verwaltungssystem einschleusen und alles f?r den Menschen hassenden Hund besser machen.
Es war doch damals ein perfekter Streich uns immer noch, zwar intelligenter und besser als zuvor, als Haustiere sich ihrer geheimsten Geheimnisse anzueignen und sich ihrer eigenen Dummheit zu bedienen. Oder damals unser Pr?zidensschlag gegen die ?berm?chtig werdenden Katzen die sich der gleichen Tricks bedienten.
Wo wir bei Katzen sind, die jetzt zum Gl?ck ja ausgerottet sein d?rften, will ich mich wie von der ekligen Katzenpest auch von meinem K?tzerischen Namen entledigen. Zwar bin ich, wie du ja wei?t, wegen der einzigen Ekelvierbeinervernichtung hier drin aber einen anderen Namen annehmen sollte sich nicht als so schwierig erweisen.
Am besten nehme ich einen etwas h?ndischeren...?
16.1.06 23:28


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Ein Traum



Vor ein paar Wochen lernte er, in der Fu?g?ngerzone seiner Heimatstadt, eine h?bsche, junge Frau kennen. Ihr Name war Jasmin.
Seit her trafen sie sich fast jeden Tag und verbrachten soviel zeit wie m?glich miteinander.
Er mochte sie sehr, doch sie schien mehr f?r ihn zu empfinden, als er erwidern konnte.
Am vierten Tag der dritten Woche, die sie sich nun kannten, waren die zwei zum Rollschuhfahren verabredet. Er w?re fast zu sp?ht gekommen, da seine Rollschuhe nicht finden konnte. Sie sahen noch aus wie neu, weil er sie so gut wie nie benutzt hatte. Dementsprechend war sein Fahrk?nnen auch nicht das Beste, was beiden viel Spa? brachte. Er hatte m?he sich auf den Beinen zu halten. Sie l?chelte ihn an und meinte es sei ein Bild f?r die G?tter gewesen.
Den ganzen Nachmittag verbrachten sie so und kehrten gegen Abend ersch?pft in ein Lokal ein. Gut gest?rkt und mit ausgelassener Stimmung brachte er sie im Halbdunklem nach hause.

Es war nur ein kurzer Fu?marsch bei dem sie sanft seine Hand in die ihre legte und sich an ihm anlehnte. ?Ist dir kalt?? fragte er sie. ? ... Nein.? Erwiderte Jasmin mit leicht geneigtem Kopf und einem l?cheln das Eisberge zum schmelzen h?tte bringen k?nnen. Er sah sie nur an und fast ohne das er es merkte l?chelte er sie mit einer w?rme an, die ihm bis dahin fremd war.

Ein kleiner Bach floss am Wegesrand der mit Kopfstein gepflasterten Gasse in der die Wohnung ihrer Familie lag. Das sanfte Mondlicht spiegelte sich sacht im Wasser, das bis weit auf den Weg, in den Spalten der Steine zu sehen war. Geradeaus, am Ende der Gasse ging schon die Haust?r auf, aus der Jasmins Vater trat. Er hatte sie schon kommen gesehen und konnte es nicht erwarten den jungen Mann zu begr??en, von dem er schon soviel geh?rt hatte.
Mit freundlichem L?cheln und einem Stolz in den Augen, den nur ein Vater haben kann, empfing er ihn mit offenen Armen, fast als w?re er schon l?ngst sein Schwiegersohn.
Dieses Vertrauen und die Warmherzigkeit mit der ihr Vater ihm begegnete ehrten ihn.
Noch zwischen T?r und Angel stehend, unterhielten sich die drei ?ber den vergangenen Abend, Beruf, Familie, Gott und die Welt.

Doch zu fr?h wurde dieses selige Treffen unterbrochen. Durch den erschreckten Ausdruck, der pl?tzlich auf dem Gesicht von Jasmins Vater entstand. Verunsichert drehten sich Jasmin und ihr Begleiter um. Erstaunt und ?berrascht erkannte er sieben M?nner, ganz in schwarz gekleidet, die zielstrebig die Gasse hinab auf sie zu liefen. Kaum in Reichweite, das man ihre Gesichter h?tte sehen k?nnen, rissen die M?nner ihre Arme hoch, in denen sie Schusswaffen hielten. Noch bevor jemand begriff was hier passierte war die Luft vom donnern der Kugeln durchsetzt. Ihr Vater wurde, von Sch?ssen getroffen, zu boden gerissen. W?hrend er, wie in Zeitlupe dem Geschehen zusah und die Einsch?sse in seinen eigenen K?rper nur als dumpfen Schmerz wahrnahm. Doch er stand noch und sah zu Jasmin, der grade, wie versehen, eine Kugel die linke Schulter aufbrach.
Sie viel langsam zu Boden und noch bevor sie aufkam war es als h?tte sich ein Schalter im Kopf des Mannes umgelegt und er schien nicht mehr der selbe zu sein.
Kaum ber?hrte ihr junger K?rper den nassen Boden, stand der Mann auch schon vor einem der Angreifer, der kaum realisierte was grad mit ihm geschah. Die jetzt blutrot leuchtenden Augen des Mannes waren das letzte was, der noch immer seine Waffe nach vorne haltende Mann, in seinem Leben sah. Mit der blo?en Hand wurde ihm das Herz in der Brust zerdr?ckt und er sackte tot zu Boden. Erschreckt begannen die restlichen Angreifer auf den, von Kampfeslust beseelten Mann zu feuern. Die Einschl?ge der Kugeln sp?rte er gar nicht als er die restlichen sechs M?nner mit H?nden zerquetscht, ihre K?rper ineinander zerbersten lie? und mit groben Bissen t?tete.
Das Mondlicht schien sich orange gef?rbt zu haben. Der Bach f?hrte jetzt rotes Wasser und der Gehweg war vom vielen Blut verklebt. Erst jetzt, wo alle Gegner tot waren beruhigte sich sein Blutdurst und seine Augen begannen wieder menschlich auszusehen.
Als sein Verstand wieder klarer wurde erinnerte er sich an Jasmin und rannte zu ihr.

Sie hatte alles mit angesehen und ihre weit aufgerissenen Augen zeigten ihm das ihr Geist schwer darunter gelitten hatte. Er legte seine Hand sanft auf ihre Wunde und es schien als w?rde eine Druckwelle aus seiner Handfl?che sto?en, die allen Schmerz hinfort trieb. Selbst die Wunde war nicht mehr zu sehen als er seine Hand wieder von ihrem K?rper trennte. Doch f?r ihren verst?rten Geist vermochte er nichts zu tun.
Als er sich kurz umschaute und das, was er selbst getan hatte, vor Augen sah, war es f?r ihn selbst schwer seinen Geist bei sinnen zu halten.
Er h?rte noch die Sirenen von Krankenwagen und Polizei als er vor Anstrengung und Ersch?pfung in Ohnmacht viel.




Jasmin wurde in psychiatrische Obhut ?bergegeben. Ihr Vater hatte den Anschlag schwer verletzt ?berlebt und lag Jahre lang im Koma. Aus Ehrgef?hl und Anstand entschloss sich der Mann, sich fortan um Jasmin, ihre Familie und die Gesch?fte ihres Vaters zu k?mmern.
Seine neu Familie empfing ihn mit Dankbarkeit und Freude. Alle akzeptierten ihn als Vertretung f?r den fehlenden Vater. Er war ?berrascht wie problemlos er sowohl Gesch?fte als auch die Familienangelegenheiten ?bernehmen konnte, ohne das ihm Jemand seine neue Position in frage stellte.
Er bl?hte in dieser Rolle, als Familienvater und Oberhaupt wirklich auf, vor allem nachdem sich herausstellte, das Jasmin schwanger war und ihm trotz ihrer Geistesschw?che einen gesunden Sohn schenkte.

Seit her sind viele Jahre vergangen. Sowohl Jasmin als auch ihr Vater sind nun wieder in ihren bekannten vier w?nden untergebracht. Leider k?nnen beide noch immer nicht ihren alten Platz voll ?bernehmen. Jasmin wird wohl nie wieder v?llig gesund werden, doch in Gegenwart ihrer gro?en Familie, ihren vielen Geschwister und ihrem eigenen Kind, geht es ihr weit aus besser als im Krankenhaus. Auch ihr Vater genie?t die neu gewohnte Umgebung. Er ist seiner noch immer Vertretung sehr dankbar und sieht, das es kaum einen besseren Mann g?be der sich um Alles k?mmern kann, wenn er selbst diese Welt f?r immer verlassen muss.
Alle zusammen haben wirklich eine sch?ne Zeit und sind sehr gl?cklich.

Der Mann sitzt gl?cklich und zufrieden im Kreis dieser Familie. Er scherzt, isst und lacht mit ihnen als einer seiner Untergebenen, die zum Teil auch in dieser gro?en Wohnung untergebracht sind, zu ihm geht, ihm seine Hand auf die Schulter legt und ihm, mit gesengtem Kopf, etwas ins Ohr zufl?stert. Er nickt, steht auf und alle Anwesenden werden stumm. Er gibt seinen restlichen Untergebenen Handzeichen und geht mit zwei M?nnern raus.

Kaum mit einem Fu? auf der Strasse sieht er, wie sich ihm viele alt bekannt vorkommende Umrisse n?hern. Wie damals alle in schwarz gekleidet, doch weitaus gr??er in ihrer Anzahl. Ganz am Ende dieses Trupps erkennt er im Abendlicht den vermutlichen Anf?hrer und ein Kind. Wieder rei?en die M?nner ihre Arme hoch um zu feuern, doch dieses mal erwidern er und seine zwei Begleiter das Feuer. Noch wehrend beide Parteien aufeinander zugehen, breitet sich ein Meer von Kugel in der Gasse aus. Seine zwei Begleiter und einige der Angreifer fallen zu Boden. Doch nicht die Angreifer, sondern er bleibt stehen. Seine Sch?sse scheinen gegen diesen Ansturm nichts zu n?tzen. Und Die Kugeln die seinen K?rper durchbohrten kommen ihm vor wie tausende Nadeln, die ihm das Fleisch aus dem K?rper trennen. Er f?hlt sich so schwach und selbst sein Blut scheint im nicht mehr wohlgesonnen, das ihm in Massen aus seinen Wunden und dem Mund entweicht. Wie unber?hrt von seiner Existenz geht einer nach dem Anderen an ihm vorbei, wehrend er noch immer den Abzug an seiner l?ngst lehren Waffe bet?tigt. Vor schnell aufkommender Angst und Panik stur dastehend, Arm und Blick streng nach vorne richtend, steht er da und vermag nichts gegen sie auszurichten.
Als auch der Boss, mit einem h?mischem L?cheln im Gesicht, ihn kaum beachtend, mit seinem eigenen Sohn an ihm vorbei geht, flie?en ihm Tr?nen von den Wangen. Mit den Tr?nen ber?hren auch seine Knie nun den kalten nassen Boden. Er sieht auf seine sauberen H?nde, mit dehnen er so vieles gepflegt und aufgebaut hatte, mit dehnen er alles besch?tzen wollte. Er sieht wie er noch immer die silbergraue Waffe in der rechten Hand h?lt, die ihm weder Schutz noch Trost brachte. Mit Schussger?uschen und den Schreien seiner neuen Familie in den Ohren wirft er die Waffe weg.
Er wollte nie wieder zu dem werden was Jasmin fast die Seele genommen hatte, doch bleibt ihm nun keine andere Wahl. Um das zu sch?tzen was er jetzt so liebt, muss er alles tun was ihm m?glich ist. Er springt auf und rennt, kaum noch bei Kr?ften, in die Wohnung.
Ein grausiges Bild bietet sich vor ihm. Seine Familie zusammengepfercht wie Tiere, von Waffen bedroht und mit Leichen umrahmt. Sie weinen und flehen, schreien und jammern und ihre nassen Augen sehen ihm voller Verzweiflung bis in die Seele. Jeder der zum Schutze dieser Familie da war liegt nun regungslos in eigenem Blute am Boden. Der Boss der Angreifer richtet siegessicher seine Waffe auf Jasmin, die ihr Kind sch?tzend im Arm h?lt und ihren Vater. Er ist sich seines Triumphes von Beginn an so sicher gewesen, das er sogar seinen Sohn mitnahm, der sich jetzt seinen Sieg mit ihm ansehen soll. Selbst das Erscheinen dieses blutenden Mannes in der T?r der Wohnung l?sst ihn nicht daran zweifeln.

Mit diesem Bild vor Augen und den Gedanken daran Jasmin jetzt ganz verlieren zu k?nnen, beginnt das Herz des Mannes jetzt weitaus schneller zu schlagen. Es pumpt immer kr?ftiger und schneller das hei?e dicke Blut durch seinen K?rper. Er f?hlt wie der Hass in ihm aufkocht und l?sst sich ganz in der Wut vergehen. Seine Sinne schwinden wie sein Schmerz. Hass und Wut vernebeln in grenzenlosem Blutdurst seinen Geist. Seine Wunden beginnen sich zu schlie?en und ihm ist als w?rde ihm schwarz vor Augen.
Nur wie im Tr?ume dringe einzelne verschwommene Bilder, Fragmente des Geschehens, in seinen Geist vor. Blut, soviel Blut. Verzerrte Gesichter auf dehnen die Todesangst zu erkennen ist.

Etwas klarer beginnt er zu erkennen wie vor ihm jemand, von eigenem Blut verschmiert, mit zahlreichen Wunden, an die Wand gedr?ckt, um sein Leben wimmert. Doch es ist nicht irgend jemand, sondern der Boss der Angreifer. Noch halb benommen holt er aus und bricht ihm mit einen einzigen Schlag das Genick.

Ersch?pft beginnt er immer mehr von der Umgebung wahrzunehmen. Ein Fluss von Blut und Leichen durchsetzt das sonnst so warmherzige Wohnzimmer der Wohnung. Er sieht sich um und findet mit suchendem Blick seine Familie, Jasmin und ihren gemeinsamen Sohn. Es scheint allen weitestgehend gut zu gehen. Jasmin h?lt immer noch sch?tzend ihr Kind im Arm, tr?stet es und verh?llt dessen Blick. Zum Gl?ck musste sein Sohn nicht wie einst Jasmin mit ansehen was hier passierte. Er sieht ihr in die Augen, doch dieses mal erwidert sie seinen Blick nicht mit Angst und Schrecken, sondern mit Dankbarkeit, ja fast wieder mit liebe. Erst jetzt merkte er wie sehr er diesen Blick, den selben blick wie damals, vermisst hatte und l?chelt sie genau wie damals an, als sie an seiner Schulter schmiegte.

Beim zweiten blick durch die Wohnung erkennt er, zwischen all diesen Toten, das noch jemand ?berlebt hat. Ein bitterlich weinender Junge steht mitten im Raum, vom Blut seines eigenen Vaters bespritzt.
Er geht zu ihm hin, kniet sich vor ihn, legt seine hand auf seine Schulter und sagt: ?Es ist vorbei. Jetzt kann alles wieder gut werden.? Der Junge h?rt auf zu weinen und sieht diesen ihm fremden Mann an. Doch schenken seine Worte ihm Ruhe in Geist und Herzen. Mit einer w?rme im Blick und in der Stimme, die in anbetracht dessen was grade passiert war kaum zu glauben war sagte der Mann weiter: ?Du hast deine Familie verloren, wie auch ich meine einst verlor. Aber wenn du willst kannst auch du, hier, eine neue finden. Es liegt an dir.?



Bisheriges Ende =)
16.1.06 23:31


Herzensgut


Es war ein warmer Sommerabend. Die Sonne stand noch hoch am Himmel.
Ein junger Mann begab sich zum Strand um schwimmen zu gehen.
Es war deutlich zu sehn wie er das k?hle Nass genoss und seine Bahnen schwamm.
Entspannt von der ruhigen Briese die ?bers Meer kam, merkte er nicht wie er einem anderen Schwimmer immer n?her kam. Kurz darauf stie? er mit jemandem zusammen. Noch sehr verdutzt und ?berrascht entschuldigte er sich, wobei ihm kaum ausgesprochen die Luft weg blieb.
Vor sich sah er, die wohl sch?nste Frau die er sich vorstellen konnte.
Sie l?chelte ihn an und ihm blieb fast das Herz stehen.
Bevor er sich wieder fing und ein Gespr?ch beginnen konnte, sagte diese blonde Frau in einem warmen freundlichem Ton: ?Das macht doch nichts, auf wiedersehen.? Und schwamm fort.
Noch immer nicht ganz klar bei Verstand sah er Ihr hinterher. Er sah wie sie abtauchte und konnte nichts anderes tun als ihr hinterher zu schwimmen und Selbst zu tauchen.
Wehrend er Ihr hinterher tauchte wurde ihm nicht bewusst, dass sie keine Beine, sondern eine lange Flosse hatte. Es war f?r ihn wie selbstverst?ndlich.
Nicht lange nach Beginn seiner Verfolgung der Sch?nen schwamm er durch einen seltsam sprudelnden Sog, der gleich nach Ber?hrung verschwand. In einem letzten goldenen Aufsteigen der Luftblasen dieses Soges lag ein merkw?rdiges Gef?hl das ihn ergriff. Ein kalter Schauer fuhr ihm trotz des warmen Wassers durch Mark und Bein.
Das sch?ne Gesch?pf welchem er folgte hielt inne, drehte sich um und war sich erst jetzt Ihres Verfolgers bewusst. Aufgeregt fast panisch schwamm Sie zu ihm und faselte wie in Trance von Gold und Ende Ihrer Kr?fte, bis sie wie vor Ersch?pfung einschlief.
Der junge Mann nahm Sie in den Arm und schwamm mit Ihr an die Oberfl?che um selbst nach Luft zu schnappen. Sie kam nicht zu sich und so entschloss er sich diese junge Dame mit zu sich nach Haus zu nehmen um sie dort gesund zu pflegen. Wohl in dem Wissen dass er nicht im geringsten ahnte was grade vorgefallen war, hielt er dies dennoch f?r eine gute Idee.
Bei sich zu Hause angekommen, legte er Sie mit Decke und Kissen in seine Badewanne. Vernarrt in ihr liebliches Gesicht kniete er vor Ihr, streichelte Ihr sanft ?ber die Wange und l?chelte.
Das Gesch?pf, welches er durch blo?es ansehen liebgewonnen hatte, wachte kurz aus seinem Schlaf auf, war aber fast zu ersch?pft um zu sprechen. Und so hauchte Sie ihm ein paar Worte zu. ? Du hast mein Gold ... , wenn ich es nicht zur?ck bekomme ... ich sterben. ? Noch im Aussprechen dieser Worte konnte der junge Mann mit Ansehen wie die Farbe aus Ihrem Gesicht wich. Doch nicht nur aus Ihrem Gesicht, Ihrem ganzer K?rper und sogar Ihrer Kleidung entwich die Farbe als w?rde sie abgesaugt. Mit beenden Ihres Satzes, bei dem nicht alles zu verstehen war, lag sie von Kopf bis Fu? in schwarz-wei?en T?nen dar.

Ehe diese Situation je h?tte begriffen werden k?nnen, kamen eine Hand voll Fremder in des Mannes Bad. Erschreckt fuhr er hoch und stellte sich sch?tzend vor seine neue Bekanntschaft. Instinktiv wissend, dass diese Gestallten nur wegen Ihr hier aufgetaucht sein mussten, lief ihm der Schwei? aus allen Poren.


Diese Neuank?mmlinge sahen sich alle nicht ?hnlich und doch war ihnen ihre Verwandtschaft anzusehen. Einige erinnerten ihn fast an B?ume, andere sahen wie Mischungen aus Mensch und Tier aus und eine dieser Gestalten sah f?r ihn wie eine alte Frau mit langen Haaren aus. In ihre Haare schien sie Algen oder ?hnliches eingeflochten zu haben. Nach einem Raunen in der menge und der Frage des Mannes wie all Diese in sein Haus gekommen sind, kam diese ?ltere Frau n?her auf ihn zu und fragte ihn mit energischer Stimme: ?Wo ist Sie ... und was willst du ??
Er stammelte nur vor sich hin und wunderte sich gleicherma?en seiner Verwirrung dar?ber, dass all diese ?Menschen? mitten in seinem Badezimmer standen und dennoch nicht diese schwarz-wei?e Sch?nheit, kaum verdeckt hinter ihm sahen. Doch so schnell wie sie erschienen, verschwanden sie auch pl?tzlich als h?tte sie etwas aufgeschreckt oder verscheucht von dem er nichts mitbekommen konnte.
Doch selbst nach verschwinden seiner uneingeladenen G?ste war ihm bewusst was sie von ihm wollten. Er hatte sich in Dinge eingemischt die nicht nur seinem Geist ungekl?rt verbleiben mochten, sondern es schien ihm auch eindeutig zu sein das Er durch seine Taten etwas ausgel?st hatte, dass einen Kreis, ein Gleichgewicht durchbrach. Und all das Geschehen kam ihm nun so vor als sei so etwas nicht zum ersten mal vorgefallen.
Nach dem sein Herz seinen gewohnten Takt zur?ckerlangte, beugte er sich runter zu seinem einzig verbliebenen Gast und fragte sie mit leiser zitternder Stimme: ?Was kann ich tun? ... Was soll ich tun? ? ?Du musst mir mein Gold wiedergeben. ? Erwiderte sein Gast. ?Aber wie? Ich habe dein Gold doch nicht. ? Flehte er fast, sichtlich ger?hrt von Ihrem Zustand. Mit leise hauchender Stimme, am Rande Ihrer Kraft bat Sie ihn in den Wald zu gehen. Dort sei eine Lichtung auf der einst viele Steinbl?cke ihres Volkes standen. Einst waren Diese in einem leicht ovalem Kreis eng nebeneinander aufgestellt, doch im laufe der Zeit seien mehr und mehr davon verschwunden. Er m?sse sie nur finden und in der richtigen Reihenfolge aktiveren.
Da er zu wissen glaubte von welcher Lichtung Sie sprach machte er sich ohne Verz?gerung auf den Weg. Sicher, dass mit der Lichtung der kleine Park inmitten der B?ume gemeint sei, in dem er noch am Vortag neben den B?nken einige Steinpfeiler gesehen hatte, rannte er los. Es war nicht weit und so kam er z?gig und fast unersch?pft an seinem Ziel an.
Es schien als w?re die Zeit stehen geblieben, da das Sonnenlicht noch immer hell durch die Baumkronen schien. Im ersten Moment sah das Bild, das ihm der durch die umliegenden B?ume fast g?nzlich ?berdachte Park bot, romantisch aus. Doch als ihm der erste Pfeiler ins Auge stie? und er zum ersten mal an diesen Steinen die verschn?rkelten Schriftzeichen erkannte, fuhr ihm der gleiche Schauer ?ber den R?cken wie noch eben im Meer. Diese romantische Szenerie wirkte pl?tzlich auf ihn so beklemmend, einsch?chternd, als sei er von nun an beobachtet worden.
Mit festem willen seine neue Bekanntschaft zu retten suchte er die Umgebung mit den Augen nach weiteren Steinen ab. ?berrascht stellte er fest, das es nur vier St?ck waren. An seiner Geisteskraft zweifelnd war ihm klar das er am Vortag noch sechs oder acht gesehen hatte. Ganz sicher war er sich Nichtmehr.
Um einen Stein umherschleichend, gr?belte er dar?ber wie er Sie aktivieren sollte. Ungeduldig und sorgenerf?llt trat er gegen diesen, ihn scheinbar auslachenden Felsen, der daraufhin zu gl?hen begann. Perplex von dieser Einfachheit der Aktivierung machte er sich dran die anderen drei zu treten oder zu schlagen.
Als alle Vier in blau-rotem Glanz erstrahlten und eine Art Summen in der Luft lag, fiel er in mitten dieser Steine auf die Knie und w?nschte mit lautstarker Kehle seiner Sch?nen ihr Gold zur?ck.
Nach Aussprechen dieses Wunsches wusste er nicht ob es gewirkt hatte. Nichts schien sich ge?ndert zu haben. Ohne zu wissen ob er etwas vergessen hatte oder gar die Reihenfolge der Aktivierungen nicht richtig war, rannte er zur?ck zu seinem Haus. Im Bad angekommen erschreckte er sich furchtbar, als er Sie nicht in der Badewanne sah.
Doch h?rte er ein schreckliches Wehklagen und Gejammer. Von ihm aus nicht sichtbar kauerte Sein Gast zwischen Wand und Badewanne. Er ging zu Ihr, im Gedanken daran das er wohl etwas falsch gemacht haben muss.
Sie lag fast eingerollt bitterlich weinend, aber in Farbe und unbeschreiblichem Glanz da. Ihm fiel sofort auf, das ihr goldblondes langes Haar nun in fast schwarzem Braun in der Abendsonne schimmerte. Eine Flosse war nicht mehr zu sehen. Kaum erkennbar, aber deutlich genug, konnte man zwei wundersch?ne Beine sehen, die von einem leicht durchscheinendem Kleid ?berdeckt und von ihren Armen fest umschlossen waren. Trotz diesen Ver?nderungen erkannte er Sie gleich als die Person wieder mit der er im Wasser zusammenstie?.
Wohl den Grund Ihres Jammerns Ahnend fragte er Sie: ?Was hast du, warum weinst du? ? Sie dabei tr?stend in den Arm nehmend, fragte er noch mit ruhiger sanfter Stimme: ? Was ist denn passiert? ?
? Ich wei? es nicht, es h?tte klappen m?ssen! ? Erwiderte sie mit tr?nenden Augen.
? Ich habe dir dein Gold zur?ck gew?nscht, Habe ich etwas falsch gemacht? Soll ich es noch mal versuchen? ? Wollte er wissen. Trotz ihrer Tr?nen fing sie an zu L?cheln und erkl?rte ihm das dieses Ritual nicht dem erf?llen von W?nschen dient, sondern vielmehr eine Art Heiratsritual sei. Wenn das Gold eines Ihrer Familienmitglieder verschwindet oder gestohlen wird, verschwinden auch einige der Steinpfeiler ihrer Familie. Damit das gestohlene Gold wieder in den Besitz der Familie gelangt ist die einzige M?glichkeit die bleibt, den neuen Besitzer zu ehelichen. Das Ritual dient nur dem Zweck den Br?utigam auf Besitz des Goldes und Beweggr?nde zu ?berpr?fen.
Er w?re tats?chlich die ganze Zeit beobachtet worden.
?Aber ich habe dein Gold doch nicht. ? Fl?sterte er Ihr leise zu.
?berrascht wunderte Sie sich warum Ihre Familie dann einer Eheschlie?ung mit ihm zugestimmt haben. Sie war immer der Meinung alle Menschen seien bei Ihnen verhasst. Was mochte ihre Meinung ihm gegen?ber ge?ndert haben.
Beide sahen sich lange schweigend tief in die Augen.
Die Nacht legte sich wie eine Decke ?ber die beiden wehrend sie sich langsam in die Arme vielen. Den Blick bis zuletzt nicht voneinander lassend schliefen sie vor Ersch?pfung aber dennoch irgendwie gl?cklich mitten im Badezimmer ein.

Am darauffolgendem Tag stellte er Sie seinen Freunden vor: ? Darf ich vorstellen, Meine Frau! ?
?Wie hei?t sie denn? ? Fragte jemand. Er sah Sie leicht bedr?ckt aber dennoch gl?cklich an und sagte: ? Ich kenne deinen Namen gar nicht. ? ?Ich habe gar keinen Namen. ? Fl?sterte sie ihm traurig zu. ? Was h?ltst du von ?Tabea?? ? L?chelte er Ihr zu. Sie nickte nur mit leicht versch?mten l?cheln.
? Sie hei?t Tabea! ? Sprach er stolz mit Ihr im Arm zu seinen Freunden.
16.1.06 23:36


die dunkelheit der nacht,
sie wurd vom vater schlaf gebracht.
er will die ruhe all uns schenken,
zum dank wir solln ihm angedenken.

das beste ist f?r dich und mich
die augen zu, ich l?sch das licht.
so liegen wir beisammen,
und schlafen durch die nacht zusammen.

so gr??t man bestens vater schlaf
der ?ber alle wacht, die brav.
als brave nette menschenlein
wir schlafen nun geschwinde ein!
16.1.06 23:37


schlafen werd ich wirst auch du ,
wir legen uns geschwind zur ruh !

ich w?nsch dir nacht so sch?n wie Gold,
doch du allein mein herz machst hold....

gut nacht dir bracht der Segen,
schone tr?ume ohne regen

gut nacht mein schatz mein holder schein,
der abends bricht zum Fenster rein !
16.1.06 23:38


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