schlamp
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Gini

Es fühlt sich alles komisch an,
So trist und leer, als wär` nichts da.
So grau erscheint es mir; als dann
Ich denk es wär` mir sonnenklar.

Da hier nichts ist, was mich hier hält,
Seh` ich die Welt aus and`rer sicht,
Als Jene den` es hier gefällt.
Ich seh` das Dunkle, sie das Licht.

Wenn ich seh`, aus diesem Fenster dort,
Dann seh` ich nur die Traurigkeiten.
Kinder deren Väter fort
Und Mütter die alleine bleibten.

Ich seh` die Trauer, die sie halten,
Wenn sie Geliebte früh verlieren;
Durch Tod, durch Habgier, Fehlverhalten.
Und doch versuchen sie es zu kurieren.

Bindung von der Jeder weiß,
Das sie vergangen irgendwann
Und wenn sie bricht, sie Löcher reißt,
Die selbst kein Mensch mehr heilen kann.

Dann hoffen sie und trauern noch,
Bis sie das Schlechte meist verdrängen.
In ihrem Herz das große Loch
Versuchen sie dann einzuengen.

Bis es ist, so klein und winzig,
Das sie es selbst nicht mehr könn` spüren.
Doch wehe sie erinnern sich.
Dann kommt die Trauer durch alle Türen.

Ich geh` spazieren, seh` mich um.
Versuche mich selbst abzulenken,
Von Alledem das ich find` dumm.
Und schaff es kaum nicht dran zu denken.

In dieser Stadt sind viel zu viele,
Die nicht seh´n wie schlecht die Welt.
Was denken sie, wie sind die Ziele,
Die sie sich wohl aufgequält ?

Wofür zu leben macht es Sinn ?
Wenn nichts mein Herz zum lachen bringt.
Wofür mich quälen weiterhin ?
Wenn alles hier nach Hölle klingt.

Ich geh` stets am Fluss vorbei.
Über die größte Brücke hier.
Nur ein Sprung dann wär` ich frei ;
So denk ich jedes mal bei mir.

Dann geh` ich Richtung Bahnhofshaus
Und denk` wenn hier die Schranke blinkt :
Nur drei, vier Schritte gerade aus,
Dann hör ich wie Erlösung klingt.

Es gibt so viel was ich könnt` tun,
Um endlich von hier fort zu sein.
Doch fürchte ich mein eig`nes Tun,
Es könnte nicht das beste sein.

Ganz in Gedanken geh` ich weiter,
Wie so oft die gleichen Steine.
Doch plötzlich ein ganz ungescheiter
Schritt und ich fall` auf meine Beine.

Eine Hand wird mir gereicht,
Hilft mir hoch und ich blick` auf.
Ich stocke und seh` kreide bleich,
In das schönste Lächeln rauf.

„Du solltest besser auf dich achten !“
Sagt `ne liebe Stimm` zu mir.
„Sieht nicht schlimm aus, werd`s verkraften.“
Erwidere ich denn zu ihr.

Dann ging Es schon, Es musste los
Und wieder seh` ich Es wohl nie.
Doch dieses Antlitz, lächelnd bloß,
Vergessen kann ich`s wirklich nie.

Ich weiß nicht, ob es daran lag,
Das endlich jemand nett zu mir.
Doch seither ich die Welt vermag,
Zu seh`n, wie sie schenkt Freude mir.

Ich folge weiter meinen Wegen,
Doch nichts ist mehr, wie es gewesen.
Die Trauer, euer ganzer Regen,
Sind fort, ich bin ein neues Wesen.

Als wär` die Welt `ne Ausgetauschte
Und ich wäre neu auferstanden.
Als wär` das ganze trist verrauschte
Vergangene nun ausgestanden.

Wie frei mein Herz voll wunderbaren
Fühlens. Wie viel Freud` macht Glück ?
Bleibt es so, in all den Jahren ?
Ich hoffe es gibt kein Zurück.

Die Sonne scheint, ich spüre sie
Auf meinen Armen, im Gesicht.
Ich mag es und genieße sie.
Das Licht nur in den Augen sticht.

Wie schön die Wege mit den Blumen.
Wie kühl der Wind, wie zart das Licht.
Tanzende Schatten auf Bitumen,
Wo sich das Licht im Baume bricht.

Ich bin schon bald wieder Zuhause.
Nur noch dort am Fluss vorbei.
Auf der Brück` mach ich ne Pause,
Doch denk ich nicht ans Spring` dabei.

Mich freut das Spiel der Wasserteile.
Mit sich selbst und allem hier,
Tanzen sie mit großer eile,
Auf und ab und bis ins Meer.

Ich starre und träum von den Wogen,
Wie sie an die Küsten schlagen.
Das Meer hat mich in`n Bann gezogen.
Das Wasser scheint mich fortzutragen.

Alles um mich rum verwischt,
Als wär` das alles nicht real.
Das Ich und Wasser sind vermischt.
Und das ist jetzt das erste mal,

Das ich allein echt glücklich bin
Und Leben mir wohl spaß jetzt macht.
Doch was ist jetzt mein großer Sinn ?
Was ist meine treib`ne Kraft ?

Genuss und Freude zu empfinden,
Ganz allein durch sein allein.
Und Schönheit hier in allem finden.
Kann das wirklich alles sein ?

Nun fass ich mich und gehe Heim.
Zuhause mach ich Musik an.
Wie als ich ging, bin ich allein,
Doch weiß ich das ich`s ändern kann.

Allein bin ich aus eig`nem Willen.
So find` ich`s besser; grade jetzt.
So kann ich besser für mich chillen.
Musik war nie so, wie sie`s jetzt.

Sich einfach freu`n des Lebens wegen,
Probleme nicht zu ernst zu nehm`n.
Das alles ist ein großer Segen.
Ich bleib wohl noch und werd nicht geh`n !



22.-24.08.06


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dieses Gedicht hab ich für ne Freundin geschrieben, es is aber leider nich so gut geworden wies hätte werden solln...

^^

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25.8.06 18:51


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