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Menschheit

In sternenklarer Nacht,
sind Dinge taghell,
Die nur in schwarz erscheinen sollten.


Wie viele Tage ist es her ?
Wie viele Generationen liegen zur?ck ?
Wie viele starben aus,
Die hier noch heute weilen m?ssten ?

Was gibt es heut,
Was fr?her nicht gewesen ?
Was sieht man heut,
Was fr?her nicht zu seh`n war ?

Es wandeln Tiere hier auf Erden,
Die ?ber alle Ding sich stellen.
Es wachsen St?dte hier auf Erden,
Die niemals aufgebaut geh?rten.

So viele Dinge sind zerst?rt.
So viele Leben ausgelebt.
So viele Bauten sind verlassen.
So viele Gr?ber angelegt.

Wie kann man fr?hlich stimmen heut ?
Wie kann man Tage gut erleben ?
Wie kann man Stunden so vergeuden ?
Wie nur Sekunden sich ergeben ?

Es ist was heute scheint,
Nicht alles gut auf Erden hier.
Ich frage mich und nicht nur heut,
Ist etwas gut an mir, in mir ?

Noch immer tr?gt mein Fleisch, mein Blut,
Die Last mir wurde auferlegt.
Die Last zu sein wie ihr.
Das Alles hier scheint so verdreht.

Nicht eine Sache, die ich kenne,
Die Nat?rlich oder Gut.
Die Menschenhand geschaffen,
Durch das Feuer schuf, die Glut.

Es ist das Wissen, das mich plagt,
Die M?glichkeit zum Denken trag,
Ich stets bei mir, doch nutz ich nicht,
Die M?glichkeit sich durch ergibt.

Den Menschen ist das Denken,
gegeben worden einzuschr?nken,
Was sie tuhen, was sie Wollen,
Doch tun sie nicht das was sie soll`n.

Sie k?nnten alles anders machen,
Alles ?ndern alles schaffen.
Doch leben sie in weiter fort,
So wie immer aller Ort.

Das Denken l?sst mich zweifeln ewig,
Ob dazu ich auch geh?re.
Bin nur ich, will leben selig ?
Und nicht alles das zerst?ren ?

Sch?nheit nur von Mensch geschaffen,
Die hier nie zur Achtung kommt.
Sind doch auch nur gro?e Affen,
Die wohl sehen nur die Front.

Was hat die Menschheit je getan,
Was der Erd zu gute kommt ?
Tun nur alles mit Elan,
Was den Menschen selber sonnt.

Verbreiten sich hier wie ne Plage,
Wie Insekten, Ungeziefer.
Bin denn nur das Ich das sage,
Vernichtet alle Menschen hier ?

Doch soweit will auch Ich nicht geh`n.
Denn auch der Mensch als Tier soll leben.
Oh w?rden sie nun bald versteh`n,
Das alles kann in Frieden geh`n.

Verurteil`n kann auch ich hier nicht.
Darf niemals Richten das was ist.
Selbst ich bin eines dieser Schicht,
Die hier wie alle schl?ft und frisst.

Sie schaffen, bauen und vernichten.
Aus nichts lassen sie St?dte wachsen.
Sie sollten sich nur selber richten,
Da Nichtmahl G?tter ihn`n gewachsen.

So tu? ich kund, was ich gelernt.
Hoff das es andren Menschen hilft.
Ich der sich selbst hat so entfernt,
Will das mir auch jemand hilft.

So werd ich nicht in Welten fl?chten,
Die ich mir selbst ausgesucht.
Werd nie ein eignes Gl?ck mir z?chten,
Hoff das ihr mich mal besucht.

Meine Welt nun voller Gl?ck,
Voll mit gutem, nur mit Freud.
Wo nicht alles nur entz?ckt.
Ruf zum Abschied hier und heut.

15.08.04
16.1.06 23:57
 


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